Ausgezeichnete Ökobilanz der Botties® bestätigt

Hochschule Pforzheim analysiert Umweltaspekte bei der Herstellung der Botties®

Mit den Botties Sohlen verfolgen wir schon immer einen nachhaltigen Zweck: das sehr robuste Material verspricht eine enorme Langlebigkeit, so dass die Sohlen mehrmals neu gestaltet werden können. Ein Wegwerfprodukt, wer möchte das heutzutage noch haben? Ebenso legen wir bei der Produktpräsentation und dem Versand viel Wert auf plastikfreie Verpackung. Dies sind bereits erste Schritte zu einem verantwortungsvollen Produkt für Mensch und Umwelt. 

Für uns ist klar: die selbst gestalteten und hergestellten Botties® sollten nachhaltiger sein als Schuhe aus der Massenproduktion. Aber sind sie das auch wirklich? Mit dieser Frage haben wir uns an die Hochschule Pforzheim gewandt.

Wie ökologisch ist unser DIY-Schuh? Ole Riexinger und Jan-Cem Gürzoglu, Studierende des Studiengangs „BWL-Ressourceneffizienz-Management“ der Hochschule Pforzheim, untersuchten im vergangenen Semester in ihrer Projektarbeit diese Frage ausführlich. Sie wandten dabei die Methode der Ökobilanz an und untersuchten die benötigten Werkstoffe, um zwei Füße der Schuhgröße 38 vollständig abzudecken und zu schützen. Dabei wurden alle Prozesse von der Herstellung der Rohstoffe bis zur handarbeitlichen Produktion durch den Kunden und die dabei anfallenden Energie- und Stoffströme berücksichtigt.

Das Ergebnis: Im Vergleich zum herkömmlichen “Fertig”-Schuh schnitt unser DIY-Schuh in der Ökobilanz sehr gut ab. Die Klimawirkung der Herstellung und Nutzung der Botties-Schuhe wurde in Form von CO2-Äquivalenten berechnet, diese liegen unter denen eines industriell hergestellten Schuhs. Neben diesem Ergebnis konnten uns die Studierenden konkrete Empfehlungen zur weiteren Optimierung geben. Riexinger ordnet die Ergebnisse ein: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass schon ca. ein Drittel der CO2-Emissionen durch Verwendung von Latex-Einlagen und Biobaumwolle statt Filz und Polyester eingespart werden.“ Auch Gürzoglu fand das Projekt sehr interessant: „Es war wirklich motivierend, an einer realen Fragestellung zu arbeiten und konkrete Vorschläge für die Praxis zu entwickeln“.

Betreut wurde das Projekt von Dr. Claus Lang-Koetz, Professor für Nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement an der Fakultät für Wirtschaft und Recht und Professor Dr. Jörg Woidasky, Experte für nachhaltige Produktentwicklung an der Fakultät für Technik.

Wir freuen uns sehr über das tolle Ergebnis! Die Themen Nachhaltigkeit und die Ökobilanz werden uns auch weiterhin beschäftigen, wenn es um die Entwicklung unserer neuen Sneaker-Sohle geht. Wir halten euch auf dem Laufenden 🌿